Angestellter verspielt 850.000 Pfund seines Arbeitgebers bei Betfred

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January 18th, 2016
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Entsprechend eines Artikels der Yorkshire Evening Post soll der 30-jährige Matthew Stevens 850.000 britische Pfund (etwa 1,1 Mio. Euro) seines Arbeitgebers gestohlen haben und im Betfred Casino verspielt haben. Der Mann arbeitete in der Buchhaltung und wurde nun zu 3 Jahre Haft verurteilt.

Stevens hatte sich schuldig bekannt und wurde in zwei Fällen verurteilt, weil er über 13 Monate Geld in rauen Mengen veruntreut hat. Jeden Monat verspielte er tausende Pfund um seine Spielsucht zu stillen. In der Zeit stieg er auf die höchste Stufe des VIP Programms von Betfred.

In dem Verfahren, das vor dem Leeds Crown Court verhandelt wurde, kam ans Licht, wie er die Gelegenheit nutzte, das Geld seines Arbeitgebers zu unterschlagen. Mahmood Mazhar, der Besitzer des Unternehmens bei dem er arbeitete, wies ihn selbst in die Arbeit bei der Firma Core Communications ein.

Nach der Einarbeitung wurde Stevens die Verantwortung übertragen, Gläubiger und Angestellte zu bezahlen. Im Rahmen dessen erhielt er Zugriff auf die Konten des Unternehmens, was er ausnutzte indem er diverse Auszahlungen auf sein eigenes Konto veranlasste. Er versuchte diese Transaktionen zu verdecken, indem er fiktive Überweisungen auf die richtigen Konten tätigte. Wenn die Gläubiger dann nach ihrem Geld fragten, versicherte er seinem Chef, dass die Überweisungen durchgeführt worden wären.

Erst, als Mr. Mazhar auf eine offene Steuerzahlung der britischen Steuerbehörden in Höhe von 250.000 Pfund aufmerksam gemacht wurde, begann die Untersuchung, die letztlich zur Verhaftung von Stevens führte.

Laut Stevens Anwalt wurde die UK Gambling Commission über die Angebote informiert, die Betfred versandte, um den Spieler zu weiteren Einzahlungen zu animieren, doch sofern kein Antrag auf Selbstauschluss von dem Spieler vorlag, kann dem Casino kein Vorwurf gemacht werden.

„Das Geld wurde genommen und es wurde gestohlen und der Angeklagte hat es verwendet, um damit zu spielen und nicht, um sich damit ein luxuriöses Leben zu leisten“, so der Anwalt, der darauf verwies, dass Stevens alles dafür tun wollte, um das Geld zurückzugeben, aber keine Möglichkeit dazu hatte.

Der Ankläger der Gegenseite warf Stevens vor: „Sie kannten das Unternehmen sehr gut und müssen gewusst haben, was es für die Firma bedeutet, wenn Sie die Konten leerräumen.“

Die Yorkshire Evening Post sprach ebenfalls mit dem Onlinecasino, dessen Sprecher bekannt gab, dass man sich die Abläufe auf der Seite noch einmal ansehen würde, um mögliche Optimierungen vorzunehmen. Man sehe in diesem Fall aber keine Veranlassung zur Annahme, dass der Spieler übermäßig zum Spielen verführt worden wäre.
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