Australisches Casino vereitelt spektakulären 32-Millionen-Dollar-Betrug

483
July 3rd, 2015
Zurück Australisches Casino vereitelt spektakulären 32-Millionen-Dollar-Betrug

In dieser Woche hat der Sydney Morning Herald Details zu einem Betrugsversuch der besonderen Art veröffentlicht. Im Fokus steht zum einen der Versuch, ein Casino um 32 Mio. Dollar zu erleichtern und gleichzeitig der Wirbel um eine PR-Aktion, die ebenfalls nicht ganz sauber ablief.

Bereits im Jahr 2013 versuchte das Crown Casino in Australien mit dem Verkauf des teuersten Cocktails der Welt in die Schlagzeilen zu greaten. In der Club 23 Bar des Casinos, die dem WSOP Champion Jow Hachem, dem Cricket Star Shane Warne und dem Besitzer des Casinos, James Packer gehört, sollte das 12.500 Dollar teure Getränk verkauft werden.

Dafür sollte der neuseeländische Millionär und VIP-Gast des Casinos James Manning das Casino besuchen, der durch den Kauf des Cocktails ins Guinnes Buch der Rekorde gekommen wäre. Der Cocktail sollte unter anderem einen Schluck des Croizet Cuvee Leonie Cognac von 1858 erhalten, dem sogenannten „The Winston“ , der extra nach Australien eingeflogen wurde.

„Was man im Crown Casino nicht wusste, war dass Manning im Casino seine Freunde hatte“, so die Zeitung. In der Nacht vor der PR-Aktion mit dem Cocktail, entwickelte sich bei Manning eine ungewöhnliche Glückssträne am Kartentisch. Er gewann acht Hände hintereinander, die ihm insgesamt 32 Mio. Dollar einbrachten.

Im Gespräch mit der Zeitung erklärte ein ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter des Casinos, dass man nicht glauben konnte, wie viel der High-Roller gewonnen hatte, da einige Einsätze sehr, sehr verdächtig waren. Vor allem diese acht Hände waren auffällig, da sie gegen jegliche Logik platziert wurden, weshalb man den Sicherheitsdienst bar, sich die Situation noch einmal genauer anzusehen.

Die Videoüberwachung zeigte dann, dass jemand Eingriff in das Kamera-Netzwerk genommen hatte und der VIP-Raum fehlerhaft überwacht wurde. Offenbar bekam Manning am Tisch Signale von einem Mitarbeiter. Das Casino identifiziert einen VIP Service-Mitarbeiter, der Teil des gewieften Plans war.

Mannings musste das Casino ohne seinen Gewinn verlassen und bekam Hausverbot, auch wenn man ihm nichts nachweisen konnte. Für die PR-Aktion am nächsten Tag suchte man nun händeringend einen Ersatz, den man schließlich in einem anderen VIP-Gast fand. Allerdings stellte sich jetzt heraus, dass dieser den exorbitanten Preis für den Cocktail später vom Casino zurück erhielt, was die ganze Aktion nun wieder ins Rampenlicht führte und auch den eigentlichen Betrugsfall ans Licht brachte.

Gesetze und Gesellschaft
zurück zu den Artikeln
100% welcome bonus at Rich Palms!

Suche

Suchergebnisse

Sprache wählen

English English Deutsch Deutsch

Zeige es nicht nochmal

Teilen auf Facebook

Teilen auf Twitter

Teilen